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Wir sind eine bayernweite Gruppe von Eltern mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.

Uns besorgt vor allem die aktuelle Sorglosigkeit, die landesweit in Bezug auf die Pandemie und die weiterhin extrem hohen Infektionszahlen herrscht. Es gibt mittlerweile viele Erkenntnisse, die ein sehr beunruhigendes Bild über mögliche Risiken und Langzeitfolgen einer SARS-COV-2 Infektion zeichnen. Auch wenn die akute Erkrankung derzeit zu einer vergleichsweise niedrigen Zahl schwerer Verläufe führt, zeigen die wissenschaftlichen Analysen weltweit, dass nach einer überstandenen akuten Covid-19 Erkrankung viele verschiedene teils schwerwiegende Langzeitfolgen auftreten.

Daher FORDERN wir von der bayerischen Landesregierung

  1. Umsetzung von regelmäßige PCR-Pooltests in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen
    → diese sind nicht „anlasslos“ in einem dynamischen Infektionsgeschehen sondern geben Sicherheit und ermöglichen frühzeitiges Unterbrechen von Infektionsketten. Zudem können insbesondere kleine Kinder sich nicht adäquat selber schützen.
  2. Verpflichtender Einsatz von mobilen HEPA Luftfiltern in allen Räumen von Kinderbetreuungseinrichtungen und Klassenräumen bayerischer Schulen
    → die Geräte sind gerade mit Blick auf Herbst und Winter ein wichtiger Baustein, denn unter der aktuell verschärften Energiesituation (russisches Gas) ist ständiges Heizen gegen die Kaltluft durch häufiges Lüften noch viel problematischer als im vergangenen Jahr.
  3. Wiedereinführung einer Maskenpflicht für Mitarbeiter:innen in Kinderbetreuungseinrichtungen
    → denn kleine Kinder können sich nicht selber durch Tragen einer Maske schützen. Zudem werden die ohnehin bereits stark belasteten Mitarbeiter:innen der Einrichtungen so ebenfalls geschützt
  4. Wiedereinführung einer Maskenpflicht in allen Schulen für Lehrer:innen und Schüler:innen gleichermaßen
    → denn nur Infektionsschutzmasken helfen, die Verbreitung von Aerosolen in vollbesetzten Klassenzimmern effektiv zu reduzieren
  5. Aktive Aufklärung zu den gesundheitlichen Risiken, die mit (mehrfachen) SARS-COV-2 Infektionen einhergehen
    → FAQs auf staatlichen Webseiten reichen nicht aus. Es muss eine stringente Aufklärungskampagne erfolgen durch Informationen in den Einrichtungen vor Ort – z.B. Elternabende, Unterrichtseinheiten, mediale Kampagnen

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Was wurde bisher getan?

Am 07.12.2021 wurde durch das bayerische Sozialministerium bekanntgegeben, dass für alle Kinder, die eine Kinderbetreuungseinrichtung in Bayern besuchen, ab dem 10.01.2022 eine Test-NACHWEIS-Pflicht gelten wird (452. Newsletter des bayerischen Sozialministeriums vom 08.12.2021). In diesem Zusammenhang wird zunächst auf Antigen Selbsttest verwiesen, die von den Eltern im häuslichen Umfeld durchgeführt und in geeigneter Form der Betreuungseinrichtung bestätigt werden sollen. Die Anwendung von PCR-Pool-Tests (Lolli-Tests) kommt nur dann in Frage, wenn diese durch den Träger der Einrichtung bereitgestellt werden. Auf evidenzbasierte Argumentation mit Verweisen auf die eindeutigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Bundesärztekammer gehen die zuständigen Stellen nicht ein.

Eine sichere Betreuungsumgebung für unsere Kinder kann so im Rahmen der Pandemie und der aktuellen Ausbreitung der neuen Virusvariante Omikron nicht erreicht werden!

Daher haben wir uns gemeinsam mit fast 16.000 Unterstützer:innen mit einer Petition an den Bayerischen Landtag gewandt. Diese Petition haben wir am 25.01.2022 persönlich an Frau Doris Rauscher in ihrer Funktion als Vorsitzende im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie übergeben.

Übergabe der Petition am 25.01.2022 im Bayerischen Landtag

Übergabe der Petition am 25. Januar 2022